Der 23-jährige Fagottist Mathis Kaspar Stier ist seit Herbst 2016 Solofagottist des WDR Sinfonieorchesters Köln. Bereits im Alter von 19 Jahren gewann er einen 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Prager Frühling sowie einen 2. Preis beim Gillet-Fox Wettbewerb der International Double Reed Society in New York.

Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von 4 Jahren bei Markus Fromm, fünf Jahre später den ersten Fagottunterricht. Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent an der Musikhochschule München bei Lyndon Watts und machte mit ersten Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam. Orchestererfahrung sammelte er im Bayerischen Landesjugendorchester sowie im Bundesjugendorchester. Nach dem Abitur begann er 2012 sein Studium bei Prof. Eberhard Marschall in München, dabei wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2015 studierte er ein Semester am CNSM de Paris bei Prof. Laurent Lefèvre, bevor er Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde. Dort erhielt er Unterricht bei Daniele Damiano und Mor Biron. 

Mathis Kaspar Stier war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. Orchesteraushilfen spielte er bei den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra.

Als begeisterter Kammermusiker spielte Mathis Kaspar Stier Konzerte mit dem Goldmund Quartett beim Festival Musik in den Häusern der Stadt und dem Gustav Mahler Jugend Ensemble beim Internationalen Musikfest Kreuth am Tegernsee. Mit dem Scharoun Ensemble Berlin trat er im Rahmen des Zermatt Music Festival 2016 auf.

Als Solist konzertierte er mit dem Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice, dem Lithuanian Chamber Orchestra, der Neuen Philharmonie München sowie der Bad Reichenhaller Philharmonie.

Twenty-three year old Mathis Kaspar Stier is currently the principal bassoonist with the WDR Symphony Orchestra Cologne. At the age of 19 he was awarded 3rd prize at the International Music Competition Prague Spring as well as 2nd prize at the Gillet Fox competition of the International Double Reed Society in New York.

From the age of 4 he received music tuition from Markus Fromm and started playing the bassoon five years later. He was 14 when he was offered a place as a junior student at the Hochschule für Musik und Theater München with Lyndon Watts. As a member of the Bavarian State Youth Orchestra and the German National Youth Orchestra he gained some experience in orchestral playing. After leaving school in 2012, he continued his studies in Munich with Prof. Eberhard Marschall, for which he received a scholarship from the Studienstiftung des Deutschen Volkes. In 2015 he spent one semester at the CNSM in Paris studying with Prof. Laurent Lefèvre, before becoming a member of the Ochestra Academy of the Berlin Philharmonic. His teachers there were Daniele Damiano and Mor Biron.

Mathis was a member of the Gustav Mahler Jugendorchester. He has played as a subsitute with the Berlin Philharmonic, the Munich Philharmonic, the Royal Liverpool Philharmonic and the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

As a keen chamber musician Mathis has enjoyed playing concerts with the Goldmund Quartett at the festival Musik in den Häusern der Stadt in Cologne and Hamburg, with the Gustav Mahler Jugend Ensemble at the Internationales Musikfest Kreuth, and with the Scharoun Ensemble from Berlin during the Zermatt Music Festival in 2016 .

Mathis has performed as a soloist with the Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice, the Lithuanian Chamber Orchestra, the Neue Philharmonie München, and the Bad Reichenhaller Philharmonie.

 
 

"...Die lyrischen Qualitäten, die Mathis Stier einbrachte, korrespondierten wunderbar mit der Virtuosität, mit der er die flinken Tonpassagen anging. Hier kam auch sein Gespür für das gemeinsame Musizieren gut zum Tragen, denn egal, ob er von den Streichern begleitet wurde oder in den Dialog mit anderen Bläsern trat, übernahm er klar die Führung, hatte aber stets den Gesamteindruck erkennbar im Ohr ... überzeugte durch die Bögen auf langen Atem ... stets auf die stilistisch-musikalische Nuance setzte und gerade dadurch jede Phrase mit hoher Musikalität erfüllte ..."

                                                                                            -  Süddeutsche Zeitung

"...mühelose Ansprache des Tons auch im Piano und ganz organisch geatmete Phrasierung... Ausdrucksstarke Spannungsbögen, die in eine differenzierte dynamische Entwicklung eingebettet waren... Technisch sehr versiert und musikalisch flexibel..."

                                                                                            -  Süddeutsche Zeitung