Der 25-jährige Fagottist Mathis Kaspar Stier ist seit 2016 Solofagottist des WDR Sinfonieorchesters Köln und gewann 2019 den zweiten Preis sowie Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Ebenso ist er dritter Preisträger des Internationalen

Musikwettbewerbs Prager Frühling 2014 sowie zweiter Preisträger des Gillet-Fox Wettbewerbs 2014 bei der International Double Reed Society in New York.

Mathis Kaspar Stier studierte, nach einem Jungstudium bei Lyndon Watts, bei Prof. Eberhard Marschall an der Musikhochschule München, dabei wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Weitere musikalische Impulse erhielt er von Laurent Lefèvre, Daniele Damiano, Mor Biron sowie Sergio Azzolini, bei dem er 2018/19 seine Studien abrundete.

Bereits mit 16 Jahren konzertierte er als Solist mit der Bad Reichenhaller Philharmonie - mittlerweile trat er mit dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Lithuanian Chamber Orchestra und dem Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice solistisch auf.

Als begeisterter Kammermusiker spielte Mathis Kaspar Stier mit dem Goldmund Quartett, dem Scharoun Ensemble Berlin sowie regelmäßig Konzerte mit Kollegen des WDR Sinfonieorchesters. Des weiteren erhielt er Einladungen zum Zermatt Music Festival in der Schweiz, zumDelta Chamber Music Festival in Spanien sowie zu den Fêtes Musicales de l'Aubrac in Frankreich.

Mathis Kaspar Stier war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Orchesteraushilfen spielte er bei den Berliner Philharmonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Münchner Philharmonikern, dem DR SymfoniOrkestret in Kopenhagen und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Twenty-three year old Mathis Kaspar Stier is currently the principal bassoonist with the WDR Symphony Orchestra Cologne. At the age of 19 he was awarded 3rd prize at the International Music Competition Prague Spring as well as 2nd prize at the Gillet Fox competition of the International Double Reed Society in New York.

From the age of 4 he received music tuition from Markus Fromm and started playing the bassoon five years later. He was 14 when he was offered a place as a junior student at the Hochschule für Musik und Theater München with Lyndon Watts. As a member of the Bavarian State Youth Orchestra and the German National Youth Orchestra he gained some experience in orchestral playing. After leaving school in 2012, he continued his studies in Munich with Prof. Eberhard Marschall, for which he received a scholarship from the Studienstiftung des Deutschen Volkes. In 2015 he spent one semester at the CNSM in Paris studying with Prof. Laurent Lefèvre, before becoming a member of the Ochestra Academy of the Berlin Philharmonic. His teachers there were Daniele Damiano and Mor Biron.

Mathis was a member of the Gustav Mahler Jugendorchester. He has played as a subsitute with the Berlin Philharmonic, the Munich Philharmonic, the Royal Liverpool Philharmonic and the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

As a keen chamber musician Mathis has enjoyed playing concerts with the Goldmund Quartett at the festival Musik in den Häusern der Stadt in Cologne and Hamburg, with the Gustav Mahler Jugend Ensemble at the Internationales Musikfest Kreuth, and with the Scharoun Ensemble from Berlin during the Zermatt Music Festival in 2016 .

Mathis has performed as a soloist with the Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice, the Lithuanian Chamber Orchestra, the Neue Philharmonie München, and the Bad Reichenhaller Philharmonie.

"...mühelose Ansprache des Tons auch im Piano und ganz organisch geatmete Phrasierung... Ausdrucksstarke Spannungsbögen, die in eine differenzierte dynamische Entwicklung eingebettet waren... Technisch sehr versiert und musikalisch flexibel..."

                                                                                            -  Süddeutsche Zeitung

 

"...Die lyrischen Qualitäten, die Mathis Stier einbrachte, korrespondierten wunderbar mit der Virtuosität, mit der er die flinken Tonpassagen anging. Hier kam auch sein Gespür für das gemeinsame Musizieren gut zum Tragen, denn egal, ob er von den Streichern begleitet wurde oder in den Dialog mit anderen Bläsern trat, übernahm er klar die Führung, hatte aber stets den Gesamteindruck erkennbar im Ohr ... überzeugte durch die Bögen auf langen Atem ... stets auf die stilistisch-musikalische Nuance setzte und gerade dadurch jede Phrase mit hoher Musikalität erfüllte ..."

                                                                                            -  Süddeutsche Zeitung